Infos für Lehrerinnen und Lehrer

BIETEN SIE IHREN SCHÜLER:INNEN ORIENTIERUNG!

BERUFLICHE PERSPEKTIVEN IM SHK-HANDWERK

Sicherlich kennen Sie diese Situation: Ihre Schüler:innen stehen kurz vor ihrem Abschluss – haben allerdings kaum eine Vorstellung, wie es danach beruflich für sie weitergehen soll. Möglichkeiten gibt es viele: Sollen sie eine Ausbildung machen? Oder doch lieber erst studieren? Genau jetzt brauchen Ihre Schützlinge Sie als vertrauensvolle Ansprechperson. Wir wollen Ihren Schülern gemeinsam mit Ihnen eine echte Perspektive aufzeigen – mit den Berufen aus dem SHK-Handwerk!

AUSSICHTSREICH AUSGEBILDET

Handwerkliche Ausbildungen bieten Schüler:innen viele Vorteile. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung ist man Geselle oder Gesellin. Danach besteht die Möglichkeit, sich zum Meister oder zur Meisterin weiterbilden lassen. Erfolgreiche Azubis werden von den meisten Betrieben auch sehr gerne übernommen. Sie starten dadurch im gewohnten Umfeld in ein erfolgreiches Berufsleben.

SCHON GEWUSST?

Ausbildungsbetriebe legen oft mehr Wert auf die charakterlichen Eigenschaften als auf Top-Noten! Eine angenehme Persönlichkeit kann im Vorstellungsgespräch deshalb häufig punkten. Motivierte und engagierte Schüler:innen können in einem Praktikum ihre Eignung zur Ausbildung beweisen.

ALS LEHRKRAFT ORIENTIERUNGSHILFE GEBEN

Auszubildende und Praktikant:innen für die Berufe Anlagenmechaniker:in SHK, Klempner:in, Behälter- und Apparatebauer:in sowie Ofen- und Luftheizungsbauer:in werden von den Betrieben rund um das Jahr gesucht. Das gilt deutschlandweit. Die dualen Ausbildungen im SHK-Handwerk erfordern zudem keinen bestimmten Schulabschluss und bieten abwechslungsreiche und spannende Tätigkeitsfelder für Schüler:innen und Absolvent:innen. Als sanften Einstieg in die Berufswelt und um zu sehen, ob der Job auch zur jeweiligen Persönlichkeit passt, eignet sich stets ein Praktikum!

SO SEHEN DIE KARRIERECHANCEN FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER AUS

  • Nach der Ausbildung kann man direkt in ein Studium wechseln, wenn mal als Geselle oder Gesellin eine allgemeine oder Fachhochschulreife besitzt.
  • Mit einer erfolgreichen Ausbildung erhält man den mittleren Schulabschluss, sofern man diesen nicht schon vorher hatte. Dadurch besteht die Chance auf die Erlangung einer Hochschulreife.
  • In der Regel folgt nach der Ausbildung die tägliche Berufserfahrung. Fühlt der Geselle oder die Gesellin sich erfahren genug, kann er oder sie die Meisterprüfung ablegen und sich so für Führungsaufgaben qualifizieren – oder gar für einen eigenen Betrieb!
  • Übrigens: Inzwischen gibt es an manchen Fachhochschulen auch Studienplätze für Meister:innen – ganz ohne Abitur!

MEHRFACH SICHER: DIE ZUKUNFT DES SHK-HANDWERKS

Wer schon mal längere Zeit auf einen Termin mit Handwerker:innen gewartet hat, weiß, wie gefragt das SHK-Handwerk ist. Doch die SHK-Berufe haben noch viel mehr als eine sichere Anstellung nach der Ausbildung zu bieten.

Das SHK-Handwerk ist…

Krisensicher

Anders als viele Dienstleistungsbetriebe wie Friseure, Reisebüros oder Restaurants mussten die Handwerksbetriebe der SHK-Branche nicht schließen. Sie konnten in dieser Zeit weiter ihren Aufträgen bei Kunden nachgehen. Eine Zwangspause war ebenfalls nicht nötig. Warum? Das liegt daran, dass das SHK-Handwerk als Bestandteil der sogenannten „kritischen Infrastruktur“ eingestuft wurde und somit als systemrelevant gilt.

Auftragssicher

Wie oben schon erwähnt, besteht eine große Nachfrage nach den Leistungen des SHK-Handwerks. Viele Betriebe sind beinahe jedes Jahr auf der Suche nach jungen, motivierten Menschen, die Lust haben, in den Job einzusteigen und die vielen spannenden Aufträge mit ihnen abzuwickeln.

Zukunftssicher

Es ist schwer vorstellbar, dass SHK-Handwerker:innen irgendwann von Technologien oder Maschinen ersetzt werden. Schließlich sind jeden Tag ein scharfer Verstand, viel Kreativität, Geschick und ein freundlicher Umgang mit Kund:innen gefragt. Und auch in Sachen Nachhaltigkeit wird das SHK-Handwerk nur an Bedeutung gewinnen: Denn als Fachleute für Energieeffizienz tragen viele SHK-Handwerker:innen schon jetzt zur Senkung des CO2-Ausstoßes und damit zur Erreichung des Ziels der Klimaneutralität bei. Außerdem wird die Nutzung von umweltschonenden Ressourcen und Materialen gefördert und vorangetrieben.

So viel steht fest: Deutschlands Zukunft ist handgemacht!

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